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"UTØYA 22. JULI 2011", Sondervorstellung des Films in Saarbrücken.

Im Jahr 2011 hat der Anschlag auf der norwegischen Insel Utøya in Europa tiefes Entsetzen ausgelöst. Ein rechtsextremer Mann tötete am 22. Juli  innerhalb von weniger als 90 Minuten 69 junge Menschen, die in einem Feriencamp der Jugendorganisation der sozialdemokratischen Arbeiterpartei AUF ihre Lager aufgeschlagen hatten. Die grässliche Tat brannte sich in das europäische Bewusstsein ein und wurde vom norwegischen Regisseur Erik Poppe als UTØYA 22. JULI aus der Opferperspektive verfilmt.

UTØYA 22. JULI erhielt bereits bei der Berlinale große Aufmerksamkeit des Publikums und der Presse, denn es ist ein Film, der zur Diskussion anregt – eine Diskussion notwendig macht. UTØYA 22. JULI regt besonders zur gesellschaftspolitischen Diskussion darüber an, was es bedeutet, Opfer einer unbeschreiblichen Gewalttat zu sein und ein europäisches Trauma zu bewältigen.

Am Dienstag, den 6. November um 20:15 Uhr wird es eine Sondervorstellung des Films in der Camera Zwo Saarbücken geben.

Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Zum Film gibt es außerdem begleitendes Info- und Schulmaterial, das die Diskussion erleichtern soll.

Für Interessierte Mitarbeiter gibt es einige Gästeplätze, bitte bei der Geschäftsstelle anmelden.